Plfege/ Operation - Mein Leben mit einer Krankheit

MEIN LEBEN MIT EINER KRANKHEIT
Einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung
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Erkrankungen
Pflege nach der Operation


Präoperative Pflege bei Pankreasoperationen
* Nahrungsabbau : Am Vortag der Operation erhält der Patient mittags flüssige Kost und abends nur noch Tee.
* Darmreinigung : Reinigungseinlauf
* Rasur : von den Brustwarzen bis zu den Leisten    einschließlich der Schambehaarung.
Postoperativ wird der Patient in der Regel mehrere Tage auf der Intensivstation betreut.
Lagerung und Mobilisation: Rückenlage mit leicht erhöhtem Oberkörper, ab dem ersten postoperativen Tag dann abwechselnd auf dem Rücken oder in 30°-Seitenlage rechts oder links. Mobilisation ab dem ersten postoperativen Tag möglich Wundversorgung.
* Postoperativ den Wundverband auf Nachblutungen beobachten, engmaschige Kontrolle der Menge und Beschaffenheit des Drainagensekrets. Ggf. werden Amylase und Lipase im Drainagensekret bestimmt (Arztanordnung)
* ersten Verbandswechsel vom Arzt am 2. pst-op-Tag
* Zieldrainagen entfernt der Arzt, wenn diese nur noch wenig unauffälliges Wundsekret fördern. Ggf. sind Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel notwendig, um die Dichtigkeit der Anastomosen zu kontrollieren
Magensonde. Bei komplikationslosem Verlauf kann die Magensonde meist am ersten postoperativen Tag entfernt werden
Kostaufbau. Der Kostaufbau hängt von der Art der Operation und dem Befinden des Patienten ab.
Blutzuckerkontrollen. Nach jeder Pankreasoperation wird der Blutzuckerspiegel des Patienten engmaschig kontrolliert und auf Arztanordnung durch Gabe von Altinsulin korrigiert. In der Regel normalisiert sich der postoperativ erhöhte Blutzuckerspiegel nach einer Whipple-Operation und nach einer Pankreaslinksresektion nach einiger Zeit wieder. Nach der Pankreatektomie bleibt der Patient Zeit seines Lebens insulinpflichtiger Diabetiker.
Krankenbeobachtung und Dokumentation
Vitalzeichen, Temperatur Allgemeinbefinden, Schmerz Bauchumfang, Bauchdeckenspannung Infusionen (ZVK) Flüssigkeitsbilanz, ZVD Blutzuckerkontrollen Magensonde (Lage der Sonde, Menge und Beschaffenheit des Sekrets) Wunde, Drainagen und Verbände Später: Kostverträglichkeit
Ernährung nach Pankreatektomie
Nach einer vollständigen Entfernung des Pankreas ( Pankreatektomie ) kann die Ernährung des Patienten sowohl anfänglich als auch langfristig große Probleme bereiten.
* Durch die fehlende exokrine Pankreasfunktion ist die Fettverdauung, durch die fehlende endokrine Pankreasfunktion die Blutzuckerregulation erheblich gestört. Grundzüge der Diät nach Pankreatektomie sind:
* Alkoholkarenz
* Verteilung der Nahrung auf 6 - 8 kleine Mahlzeiten täglich
* Substitution der fehlenden Pankreasenzyme, z.B. durch Pankreon ® Granulat. Keine Gabe (mikro-)verkapselter Präparate, da die Magen-Darm-Passage aufgrund der veränderten anatomischen Verhältnisse beschleunigt ist und die Wirksubstanz erst zu spät freigesetzt wird
* Fettarme Kost, da die Fettresorption trotz der Substitution von Pankreasenzymen beeinträchtigt bleibt. Zufuhr eines Teils der Fette als mittelkettige Triglyzeride
* Vitamin- und proteinreiche Ernährung
* Diabetes-Diät, dabei zur Deckung des Kalorienbedarfs auf einen erhöhten Kohlenhydratanteil bei vermindertem Fettanteil in der Nahrung achten. Patienten mit einer Pankreatektomie haben stets einen lebenslangen insulinpflichtigen Diabetes mellitus. Da im Gegensatz zum "normalen" Diabetiker nicht nur die Produktion des blutzuckersenkenden Insulins ausgefallen ist, sondern auch die des blutzuckersteigernden Glukagons, ist die Stoffwechsellage vielfach labil und sind die Patienten insbesondere durch Hypoglykämien gefährdet
* Substitution der fettlöslichen Vitamine und Vitamin B12, z.B. durch i.m.-Injektion einer Ampulle Adek Falk ® monatlich und einer Ampulle Cytobion 1000 ® alle vier Monate
* Bei schwerer Beeinträchtigung der Verdauungsfunktion zusätzlich Gabe von Eisen-, Kalium-, Kalzium- und Spurenelementpräparaten.
* Angesichts der erheblichen Beeinflussung des täglichen Lebens durch die Pankreatektomie ist dem Patienten der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe zu empfehlen.







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Ich  möchte  Ihnen mit meinem  Internetauftritt meine Erfahrungen schildern. Auch eine  Selbsthilfegruppe wie den AdP e.V. möchte ich etwas näher vorstellen. Wir verfügen in der Gruppe über eine gebündelte Betroffenenkompetenz. Daher verstehen wir Ihre Ängste, Nöte und Probleme. Sprechen Sie uns an.
HILFE FÜR BETROFFENE
Wegen der Komplexität einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung sollten sich betroffene Patienten bzw. deren Angehörigen immer Hilfe von meheren Stellen suchen. Die Selbsthlife kann den Betroffenen bei der Bewältigung seiner Krankheit unterstützend helfen, ersetzt aber generell keinen Arztbesuch.
BETROFFENENBERICHT:
Jeder Betroffene berichtet über einzelne Schicksale, über unterschiedliche Krankheitsverlaüfe. Ich erlaube mir hier,  ausführlich über meine Krankheit auf dieser Website zu berichten. mehr
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